
Hier erst einmal ein nettes Video, dass einem einen schönen Überblick über die Insel gibt!
Informatives über die Insel…
Die Insel Hvar ist mit einer Fläche von 297,37 km² die viertgrößte Kroatiens, und die zweitgrößte Dalmatiens. Die spindelförmige Insel ist 68 km lang, und an ihrer breitetesten Stelle 10,6 km breit. Damit ist sie nach Cres die längste Insel der Adria. Die Küstenlänge beträgt 270,001 km. Der Insel ist der Archipel der Pakleni Otoci (Hölleninseln), sowie die Insel Šćedro vorgelagert. Auf Hvar leben 11.103 Menschen. Mit weit über 300 Sonnentagen im Jahr, und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 17,4 Grad, gehört die Insel zu den sonnenreichsten und wärmsten Orten Europas und des Mittelmeerraumes (z.B.: Spanien: Mallorca 17,2; Barcelona; 16,7 // Italien: Rom 15,9 //Türkei: Istanbul 15,2 // Portugal: Lissabon 16,9 // USA: Los Angeles 17,4 // Kroatien: Split 17,1; Dubrovnik 16,3 //Deutschland: Berlin 10,2; München 10,2; Köln 10,7 // England: London 11,9 // Frankreich: Paris 12,2; Nizza 16,3)
Hvar wird auch gerne als Lavendelinsel bezeichnet, und trägt ausserdem noch aufgrund der enorm vielen Sonnentagen die Spitznamen sunčani Hvar (das sonnige Hvar). Im Juni und Juli wird die Insel von einem lilafarbendem Blütenteppich aus Lavendel bedeckt. Im August wird dieser geschnitten und aus den Blüten das Öl gewonnen. Aus dem Öl werden Parfüms hergestellt, jedoch wird es auch zur Wundheilung äußerlicher Wunden, als auch als magenstärkende, sowie krampflösende Arznei verwendet.
Der Rosmarin spielt auf Hvar ebenfalls eine große Rolle. Die alte Gewürz-und Heilpflanze findet ebenfalls ihren Einsatz als Arznei. Ihre medizinische Wirkung beruht auf dem hohen Gehalt an ätherischen Ölen.
Desweiteren leben die Menschen auf Hvar von ihren Weinen, darunter der sehr bekannte Faros, der Viehzucht , den Früchten der Landarbeit, dem Fischfang, und selbstverständlich dem Tourismus.
Karte zur Insel Hvar (klicken zum vergrößern)
(Quelle:www.island-hvar.info)
Griechen gründeten im 4. Jahrhundert vor Christus eine Stadt namens Pharos, von der der heutige Inselname Hvar abgeleitet ist. Die Römer eroberten die Insula im 3. Jahrhundert. Nachdem im 7. Jahrhundert die Neretljaner Hvar besiedelten, folgten nach den ungarisch-kroatischen Königen die Venezianer. Ab dem 15. Jahrhundert entwickelte sich auf der Insel ein politisches Bewusstsein, hervorgerufen durch Bruderschaften um die sich ganze Ortschaften bildeten. In Vrboska sprach ein Reeder der Bevölkerung mut zu, und es kam zu einem Aufstand, in dem um die Gleichstellung von Bürgern und Adel gekämpft wurde, die Anfang des 17. Jahrhunderts auch in Kraft trat. Zwischenzeitlich führten Venezianer und Türken blutige Kämpfe auf Hvar. Von 1797 bis 1918 gehörte Hvar mit kurzer Unterbrechung durch die Franzosen zu Österreich. Danach wurde die Insel innerhalb des Mutterlandes Kroatien 1918 dem jugoslawischen Königreich eingegliedert.
Sućuraj
Am 07.08.2008 erreichten wir von Drvenik, einem kleinen Ort an der Makarska Riviera, aus Sućuraj, dem Fährstädtchen im Osten der Insel. Ich konnte es kaum erwarten mir Hvar anzuschauen, gilt die Insel doch als eine der schönsten der Adria.
Sućuraj ist ein kleiner 400 Seelen Fährort, der jedoch mit seinen hübschen Steinhäusern und einer schönen Hafenbucht imponiert. Genauso wie Sumartin auf Brač wird der Ort nur Kurzweilig von den ankommenden und abfahrenden Fähren belebt, und dient als Durchgangsort zur Westseite der Insel, wo der große Tourismus stattfindet.
Bild 1-7: Sućuraj
Von Sućuraj duch traumhafte Landschaft, vorbei an Jelsa, nach Hvar-Stadt
Von Sućuraj aus fuhren wir über die Inselhauptstraße in Richtung Westen der Insel. Über 70 Kilometer schlängelt sich die Straße bis nach Hvar-Stadt am anderen Ende. Schon wenige Kilometer später kündigt einem ein Hinweisschild eine 35 km lange, sehr schmale und gefährliche Straße an. Und tatsächlich erlitten wir alle über die nächsten 35 km bis nach Jelsa eine Herzattacke nach der Anderen. Die Straße ist extrem schmal, es sind nur selten Leitplanken vorhanden. Die Straße schwingt sich in schwindelerregende Höhen und hoch oben in den scharfen Kurven werden die Straßen noch schmaler, so dass nur beschwerlich 2 Autos aneinander vorbeifahren können. Nach ca. 1 Stunde kündigte sich Jelsa im Norden der Insel an, hier sollte die Straße wieder in eine sichere Breite übergehen, und Gott sei dank war dem auch so. Doch so angsteinflößend die Straße auch sein mag, so unbeschreiblich schön ist die Landschaft und die Dörfer die einem auf dieser Horrorstraße begleiten.
Bild 1-10: Fahrt von Sućuraj, über Jelsa nach Hvar
Hvar-Stadt die Erste
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste im ganzen Land?
In Hvar-Stadt angekommen wurde erst einmal hinter der Stadt auf einem der großen Parkplätze geparkt. Von hier aus ging es nun in wenigen Minuten zum Busbahnhof, der sich hinter dem großen Marktplatz befindet. Doch wollte ich es vermeiden gleich die Stadt zu stürmen. Also entschlossen wir uns gleich hinterm Busbahnhof den Zugang zum Gassengewirr der zur Fortica, der spanischen Festung, hoch oben im Westen über der Stadt zu passieren.
Bild: Panorama Fortica (Tvrđava Španjola)
Hier spazierten wir durch die malerichsten Gassen die man sich nur vorstellen kann, bis einem ein Hinweisschild auf den Aufstieg zur spanischen Festung aufmerksam macht. Also rechts in eine weitere enge Gasse abgebogen die man sich schön steil nach oben schleppen muss, bis sie an einer kleinen schmalen Straße endet. Aber wie immer sollten die Mühen belohnt sein, denn bei solch entzückenden Gassen wird man doch gerne zum Bergsteiger! :o))
Bild 1-7: Die Gassen von Hvar-Stadt
Gleich an der schmalen Straße läuft man duch ein Tor hindurch hinter dem auch gleich ein Spazierweg hoch zur Tvrđava Španjola, oder auch Fortica genannt, führt. Den ganzen Weg über kann man gemütlich spazieren, da die Wege im Zick-Zack mit einer angehehmen Steigung angelegt wurden sind. Den ganzen Aufstieg über begleiten einen die schönen Festungsmauern, die sich bis runter in die Stadt ziehen, sowie wunderschöne subtropische Vegetation mit riesigen Palmen, Kakteen, Agarven, Oleander, Zypressen, Johannisbrotbäumen und traumhaften Ausblicken auf die Stadt und dessen Bucht.
Bild 1-5: Aufstieg zur Festung
Oben an der Festung angekommen bezahlt man 20 Kuna Eintritt, bevor man die Fortica passieren darf. Das Geld ist gut investiert, denn die Festung befindet sich in einem so dermaßen guten Zustand, dass man ins Staunen kommt. Hier oben kann man die Türme und die verschiedenen Ebenen erkunden, als auch ein Gefängnis und ein kleines Museum mit ausgestellten Amphoren besuchen.
Bild 1-8: Die Festung
Der Ausblick auf die Bucht mit den vorgelagerten Pakleni Otoci und die Stadt Hvar selbst sind atemberaubend. Der Blick reicht bis auf die Inseln Vis im Südwesten, und Korčula im Südosten. Auf der Festung befindet sich noch ein Bistro/Cafe in dem man einen guten Kaffee genießen, oder sich in der Hitze mit etwas kühlem erfrischen kann.
Bild 1-6: Die Aussichten
Die Tvrđava Španjola wurde an der Stelle einer miitelalterlichen Festung 1557 von Venezianern und spanischen Soldaten errichtet. Die Hvaraner verdanken der Fortica ihre Rettung, als sie alle am 19. August 1571 Zuflucht in ihr fanden. Denn an diesem Tag griffen die Türken die Stadt Hvar an, plünderten und verwüsteten sie, und zündeten sie im Anschluss an. Einige wenige Jahre später am 01. Oktober 1579 erreichte die Hvaraner das nächste Unglück, als um 3.30 Uhr in der Früh ein Blitz in das Gebäude in dem das Schießpulver aufbewahrt wurde einschlug. Die Festung erlitt lediglich einen Schaden, doch die Stadt brannte auf ein neues nieder. In den nächsten Jahrhunderten wurde die Festung immer weiter verstärkt und ausgebaut. Doch mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts verlor Hvar seine millitärische Stellung und die Festung verwahrloste bis die Spezies Tourist auf die Insel und dessen überragende Schönheit stieß, und somit die Tvrđava Španjola restauriert wurde, und wieder in aller Schönheit glänzt.
Oben auf der Festung gönnten wir uns ein paar erfrischende Getränke bevor wir den Abstieg antraten. Erneut führt der Zick-Zack Weg bis zur schmalen Straße. Von hier geht es nun nochmals die schönen Gassen bergab und immer geradeaus bis zum Marktplatz von Hvar, dem größten Dalmatiens. Unten angekommen faszinierte mich eine schöne Ruine gleich am Ende der Gasse, die anscheinend wieder restauriert werden soll.
Bild 1-3: Schönes Gebäude
Nun passierten wir den Trg Sveti Stjepana, den Marktplatz von Hvar, auch Pjaca genannt. Nachdem mich die Schönheit Hvars bereits von der Festung aus, und in den Gassen begeisterte, geschah es hier dann endgültig wieder aufs Neue: mein Herz schlug schneller, ich riß meine Augen auf, und mein Blick erstarrte. So verliebte ich mich auf ein neues und zum unzähligen male in Kroatien. Die alten, strahlend weißen und mit wunderschönen Details verzierten Häuser, die mit dem Himmel um die wette strahlen, und die Kirche Sveti Stjepan die mit ihrem wunderschönen Glockenturm begeistert, beantworteten die oben gestellte Frage an den Spiegel aus dem Märchen von selbst: Hvar ist die schönste Stadt, zusammen mit Dubrovnik, und noch vielen weiteren grandiosen Städte in Kroatien. Ein weiteres Paradies.
Bild 1-11: Impressionen der Stadt Hvar
Nachdem wir uns schnell was für den ersten Hunger zum Essen auf die Hand geholt hatten, schlenderten wir erst einmal am Hafen auf der Riva entlang. Überall sieht man teure Yachten, denn Hvar Stadt ist genau wie Dubrovnik bei den Promis weltweit und besonders aus Hollywood sehr beliebt, und so urlaubt hier Jahr für Jahr der internationale Jet Set. Dem zur Folge gleichen sich auch die Preise in Hvar derer in Dubrovnik. Steven Spielberg ging sogar so weit, dass er die ganze Insel gleich kaufen wollte.
Bild 1-5: Spaziergang an der Riva
Das Bilderbuchstädtchen mit 4.000 Einwohnern liegt im Südwesten der Insel und bietet neben viel Kultur und Schönheit auch was fürs Nachtleben. Tagsüber herrscht noch angenehme Geselligkeit in der Stadt, doch Abends füllt sich die Altstadt mit den Touristen die den heißen Tag am Strand verbrachten. Die angesagtesten DJ’s spielen hier in den Nachtlokalen wie zum Beispiel dem Carpe Diem.
Kulturell interressierte finden neben den Festungen Baterija, Napoleon, Španjola und Veneranda, die Kirchen Sveti Stjepana und Sveti Roko, ein Benediktiner- und ein Franziskanerkloster mit angeschlossenen Museen. Außerdem gibt es die gotischen Paläste der Dichterfürsten Hektorović und Lucić zu besichtigen, sowie das Arsenal, das älteste Theater Europas. Desweiteren gibt es noch die beeindruckende verglaste Loggia mit angeschlossenem Uhrturm. Beide gehörten einst zum Fürstenpalast. Heute sind sie vorbildlich in das Hotel Palace integriert. Die Loggia dient hier als Kaffeehaus.
Hvar war im Gegensatz zu Stari Grad/Faros über lange Zeit unbedeutend. 1278 änderte sich dies, als die Stadt Sitz der Gemeinde und des Bistums wurde. Das Jahr 2008 mackierte für die Stadt Hvar 140 Jahre organisierten Tourismus.
Nachdem wir uns einen schönen Überblick über die Stadt verschafft hatten, führte uns der gerade begonnene Nachmittag in Richtung Nordosten der Insel…
Stari Grad UNESCO WELTKULTURERBE
Der Weg von Hvar-Stadt nach Stari Grad über die Küstenstraße führte an der Bucht Dubovica vorbei, die von den Hvaranern und dessen Besuchern gerne zum schwimmen aufgesucht wird.
Bild 1-4: Von Hvar nach Stari Grad
In Stari Grad angekommen, schlenderten wir erstmal ein wenig in den ruhigen Gassen, im Anschluss besichtigten wir das Dominikanerkloster und entschlossen uns danach ein schönes Essen zu uns zu nehmen. Im Anschluss besuchten wir das Haus des Dichterfürsten Petar Hektorović.
Bild 1-11: Impressionen aus Stari Grad/Faros
Stari Grad (z. dt. alte Stadt) ist nicht nur die älteste Stadt auf Hvar, sondern auch eine der ältesten Europas, was auch die Erklärung für den Namen der Stadt liefert. Sie liegt am Ende einer 7 km ins Land reichenden Bucht und zählt 2.000 Einwohner. Im Jahre 384 v. Chr. gegründet, trägt die Stadt bis Heute noch den Beinamen Faros, den ihr die Griechen gaben. Die Römer zerstörten die Stadt 219 v. Chr., so dass Heute nur noch einige Reste des Antiken Faros sichtbar sind. Ab 1147 war der Ort Bischofssitz und Verwaltungssitz der Insel, bis 1278 diese Funktion die Stadt Hvar übernahm.
Bild 1-10: Impressionen aus Stari Grad/Faros
Stari Grad ist eher ein ruhiger, von Touristen noch nicht überlaufener Ort. Der Tourismus der Insel konzentriert sich auf Hvar-Stadt und Jelsa, und ein wenig auf Stari Grad und Vrboska. Sehenswert ist die Stadt aber allemal. Neben dem Gassenlabyrinth, gibt es die traumhaft schönen Plätze Piazza Skor und Tvardoj. Am Tvardoj-Platz befindet sich das Denkmal an Petar Hektorović, der in Stari Grad geboren wurde und sich hier am Tvardoj auch sein Schloss errichten lies. Im Hof des Schlosses befindet sich ein Teich umgeben von einem sagenhaften Säulengang. Dahinter ein Garten mit Zitronen, Bananen, Palmen, Granatäpfeln und Trompetenblumen. Im Dominikanerkloster der Stadt findet man Hektorovićs letzte Ruhestätte. Außerdem findet man in der Stadt die Kirche Sveti Nikola, Sveti Stjepan und Sveti Ivan, hinter der sich eine große Ausgrabungsstätte befindet. Aus griechischer Zeit existieren noch Reste der Zyklopenmauer, die die Stadt umgab. Im Stadtmuseum Faros der sich im Biankini Palast befindet, kann man sich die Ausgrabungen aus der Umgebung anschauen.
Das Feld von Stari Grad (Starigradsko Polje)
Hinter Stari Grad fängt das starigradsko Polje an. Die komplette Ebene wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. in Einheiten aufgeteilt, die die Form eines langen Rechtecks mit den Maßen 900 x 180 Meter aufweisen. Die Ebene ist die fruchbarste und größte auf den adriatischen Inseln mit dem am besten erhaltenen Kataster am Mittelmeer und in Europa. Am 07.07.2008 erklärte die UNESCO das starigradsko Polje zum WELTKULTURERBE.
Hvar-Stadt die Zweite / Part 1
Nachdem meine Eltern, mein Bruder und seine Freundin am 09.08.2008 zurück nach Deutschland gingen, siedelte ich mich von Makarska nach Podstrana bei Split um, und empfing meine Cousine und einen weiteren Bekannten noch am gleichen Tag in unserem Appartment in Podstrana. Hier blieben wir 15 Tage und erkundeten die Gegenden von Šibenik bis Split. Selbstverständlich musste ich mit ihnen nochmals auf die Insel Hvar, und so setzten wir von Split aus am 19.08. um 09.30 Uhr mit einer 6 Stöckingen Fähre auf Hvar in Stari Grad über. Hier nahmen wir gleich den Bus nach Hvar-Stadt und erneut besuchte ich die Festung und die Stadt, während es für meine Cousine und den Bekannten das erste mal Hvar war.
Pakleni Otoci (die Hölleninseln)
Dieses mal sollte der Nachmittag jedoch nicht in Stari Grad enden, sondern auf einer der Pakleni Otoci, um genau zu sein auf Sveti Klement in Palmižana. Die Hölleninseln entsprechen eher dem Paradies, der Name entstand durch geheimissvolle Geschichten, die sich die Hvaraner über diese damals noch unerforschten Inseln erzählten. 15 Inseln bilden das Archipel vor der Haustür der Stadt Hvar im Südwesten. Die Inseln von West nach Ost heißen: Mali Vodnjak, Veliki Vodnjak, Travna, Paržanj, Borovac, Sveti Klement, Vlaka, Dobri Otok, Stambedar, Gojca, Borovac Nr. 2, Planikovac, Marinkovac, Jerolim, Galešnik und Pokonji Dol.
Bild 1-7: Palmižana
Die Pakleni Otoci sind sogar noch sonniger als Hvar. Das Archipel verzeichnet die meisten Sonnenstunden des Mediterrans und ganz Europas. Sveti Klement ist die größte Insel des Archipels. Hier befindet sich die ACI Marina Hvars und illustre Stammgäste wie zum Beispiel Formel1-Chef Bernie Eccelstone sind Stammgäste in den zwei Restaurants der Familie Meneghello, die stolze Besitzer von 300 ha Land auf der Insel sind, und 16 Bungalows und Appartmenthäuser führen. Dagmar Meneghello, die früher eine Galerie in München führte, begrüßte hier schon vor 100 Jahren exklusive Gäste. Die Hölleninseln sind unbewohnt, lediglich auf Sveti Klement gibt es den Ferienort Palmižana der von der Familie geführt wird, und eine eigene exklusivität besitzt. So finden sich hier Jahr für Jahr die Reichen der Welt ein…
Bild 1-9: Impressionen aus Palmižana
Vom Hvarer Hafen aus erreichten wir Palmižana mit dem Taxiboot auf der Nordseite, auf der sich die Marina befindet. Überall sieht man nur teure Yachten. Ein Fussmarsch von 5 Minuten führt einen durch subtropische Vegetation auf die Südseite, in der sich einer der schönsten Buchten die ich je gesehen habe befindet. An der Bucht findet man gleich 2 Restaurants und Bars, sowie das Meneghello Resort. Man findet jede Art von Strand. Sand, Kies und Fels, einfach alles ist vorhanden. Auch hier wurde die Bucht von unzähligen teuren Yachten geankert. Da sowohl der Sand-, als auch der Kiesstrand überfüllt waren, entschieden wir uns unsere Handtücher am Fels auszubreiten. Zu unserem erstaunen lag man extrem Bequem auf den Felsen, und es war ein Traum an ihnen zu baden. Vorsicht nur vor den extrem vielen Seeigeln. Um 17 Uhr nahmen wir das Taxiboot zurück nach Hvar-Stadt…
Bild 1: Vom Hvarer Hafen nach Palmižana
Bild 2-6: Die Südbucht in Palmižana
Bild 7: Ankunft in Hvar
Hvar-Stadt die Zweite Part 2
Von Hafen schlenderten wir zum Franziskanerkloster, und erkundeten die südlichen Gassen der Stadt. In einem schönen Restaurant nahmen wir Platz und genossen erstmals ein leckeres Abendessen. Im Anschluss flanierten wir über die Riva und den Marktplatz und genossen den Sonnenuntergang und später dann die Lichter der Stadt bei Nacht.
Bild 1-4: Der Südosten der Stadt
Bild 5-10: Hvar bei Nacht
Um 23:30 sollte die letzte Fähre nach Split auslaufen, so nahmen wir um 22:30 ein Taxi zurück nach Stari Grad, und verabschiedeten uns von dieser paradisischen Insel. Aber wir werden uns wieder sehen…
Insel Hvar die dritte
Während meines Aufenthaltes im Oktober 2008 zur Mandarinenernte, wurde am 12.10. ein Fischpicknick zur Insel Hvar und Brač angeboten, was ich selbstverständlich buchte. Also ging es früh morgens vom Hafen in Podgora mit einem schönen kleinem Schiffchen gen Insel Hvar.
Vrboska
Zu meinem Glück besuchten wir nicht das Städtchen Sućuraj, Stari Grad oder Hvar-Stadt (denn diese kannte ich ja nun schon), sondern den Ort auf der Nordseite der Insel zwischen Jelsa und Stari Grad, namens Vrboska.
Der 523 Einwohner Ort befindet sich an zwei Seiten eines langen Meeresarms im Norden der Insel Hvar, im Osten der Halbinsel Maslinovik. Der kleine Ort fasziniert mit seinen schönen dalmatinischen Häusern, einer kleinen Insel in der Hafenbucht, sowie einem Salzwasserarm, der sich durch die gesamte Stadt zieht. Dieser wird durch 3 bezaubernde Brücken überspannt, und verbindet so die Nord- und Südseite der Stadt miteinander. Aufgrund dieser Brücken nennt man die Stadt auch scherzhaft das kleine Venedig.
Bild 1-5: Die Brücken von Vrboska
Ein weiteres Highlight ist die Kirche Sveta Marija, die eher an eine Festung, denn eine Kirche erinnert. Diese wurde während der Belagerung der Türken mehrfach niedergebrannt, so dass die Bewohner 1575 die Kirche als Festung wieder aufbauten. Die Kirche ist lediglich 20 m lang, wirkt jedoch durch seine 15 m hohen und fensterlosen Mauern sehr wuchtig. Die Kirche faszinierte mich bereits aus der Ferne, als wir uns langsam mit dem Schiff dem Hafen näherten.
Bild 1-5: Die Kirche Sveta Marija
Vrboska ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man die Insel Hvar besucht. Ein wirklich zauberhafter kleiner Ort, in dem man selbst in der Hochsaison noch Ruhe findet…





































































































































