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Ein schönes kleines Zentrum mit mediterranem Flair, traumhafte Strände zum Baden und Entspannen, eine palmengesäumte Promenade zum Flanieren und eine grandiose Gebirgskulisse fürs Auge oder zum Erwandern – das alles bietet Baška Voda. Gemeinsam mit Promajna genießt man vom hübschen Ort aus vor allem auch den schönsten Anblick aufs imposante Biokovo, und so komme ich mit jedem Besuch aufs Neue, aus dem Staunen nicht mehr raus. Mit seinem hochrangigen touristischen Angebot, ist Baška Voda eines der großen Tourismus-Hotspots entlang der Makarska Riviera, und das auch vollkommen zu Recht. Ich persönlich bevorzuge es vorbeizuschauen, wenn der große Rummel vorbei ist, doch wer auf Massentourismus steht, der ist hier auch in der Hochsaison richtig.

Informatives…

Es ist bewiesen, dass bereits 4.000 vor Christus eine Besiedlung von Baška Voda stattgefunden hat, da die Gegend aufgrund seiner Wasserquellen sehr begehrt war. Auch der heutige Name Baška Voda (z.dt. sprudelndes Wasser)  ist auf diese Quellen zurückzuführen. In der Antike findet man den Ort auf der Tabula Peutingeriana, einer alten antiken Landkarte, unter dem Namen Aronia verzeichnet. Zu Zeit der Spätantike drangen mehr und mehr barbarische Völker in die Region vor, so dass man auf dem Hügel Gradina, an Stelle an der sich auch heute das Zentrum des Ortes befindet, eine Fortifikation baute, um sich vor den Angriffen schützen zu können. Von hier aus wurde auch der Brački Kanal kontrolliert und man betrieb Handel mit Nordafrika, dem östlichen Mittelmeer und dem Schwarzen Meer, was Funde wie Amphoren oder Keramik belegen können. Im 7. Jahrhundert dringen Slawen und Awaren vor, besetzen Aronia und brennen es schließlich nieder. Von nun an findet über mehrere Jahrhunderte kein urbanes Leben mehr an der Küste von Baška Voda statt, lediglich Hirten aus den Gebirgsdörfern Bast und Topići, die an den Hängen des Biokovos auch vor den vermehrt auftretenden Piratenangriffen Schutz suchten, kamen mit ihren Herden ab und an herunter um von den Süßwasserquellen zu schöpfen. Einige dieser Hirten erbauten sich Unterkünfte, so dass sie auch mal für ein paar Tage bleiben konnten…

Ende des 17. Jahrhunderts, als die Gefahr vor Piraten gebannt und die Türken endgültig ihre Machtstellung entlang des Makarska Küstenlandes verloren hatten, trauen sich nach und nach immer mehr Menschen aus den Gebirgsdörfern wieder runter an die Küste und errichten sich hier neue Häuser. Nach und nach entstand so die neue Siedlung Baška Voda, welche erstmals im Jahre 1688 schriftlich erwähnt wird. Die Bewohner beschäftigten sich überwiegend mit der Landwirtschaft, dem Fischfang und der Seefahrt. 1912 wird der Hafen ausgebaut, womit Baška Voda zu einem bedeutdenem Hafen aufsteigt und intensiv Handel zwischen dem Festland, dem Biokovo und den vorgelagerten Inseln betrieben wird.

In den 1930’er entsteht das erste Hotel Baška Vodas – das Slavija. Der Tourismus hält von nun an Einzug und entwickelt sich zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle. 1933 wird die Gesellschaft zur Verschönerung des Ortes gegründet. 1936 erhält das Hotel Slavija bei der Weltausstellung in London eine goldene Medaille für seine Qualitätsweine, die Küche und den Hotelkomfort. Mit dem Ausbau der Magistrale in den 60’ern erlebt Baška Voda einen noch stärkeren Push in Sachen Tourismus. In den letzten 20 Jahren mauserte sich das Küstenstädtchen sogar zu einem der besteingerichtetsten Orte entlang der Adria. Mehrere Jahre in Folge konnte er sogar die goldene „Blaue Blume“ einheimsen – diese gilt als wichtigste touristische Auszeichnung Kroatiens. Es mag also niemanden verwundern, dass sich eine ganze Reihe Hotels und anderer touristischer Einrichtungen in Baška Voda finden lassen: Slavija, Horizont, Milenij, Bakus oder die Bungalowsiedlung Urania. Daneben eine große Auswahl an Cafes, Eisdielen, Restaurants, Sportplätzen oder auch ein Muschelmuseum. Heute leben über 2.000 Menschen im schönen Küstenort, welchen ich euch hier  nicht nur schriftlich, sondern auch bildlich näher bringen möchte. Im Anschluss entführe ich euch noch in die Gebirgsdörfer Topići und Bast.

Stadtplan

Stadtplan Baška Voda

(Kartenquelle: http://baskavoda.hr/de/140/interaktive-karte)

Meinen Rundgang möchte ich am schönen Hafen beginnen, welcher nicht nur allen Nautikern gefallen wird, sondern auch jenen, die auf eindrucksvolle Gebirgspanoramen stehen, denn der Blick auf das Ortszentrum, die Küste Baška Vodas und das gigantische Biokovo-Gebirge, sind vom Hafen aus die besten. Geschmückt wird dieser durch die Palmenpromenade, sowie der großen Bronzestatue des hl. Nikolaus, dem Schutzpatron der Stadt, 1999 von Mladen Mikulin geschaffen.

Palmenpromenade

Palmenpromenade am Hafen

Bild 1 & 2: Palmenpromenade am Hafen

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Bild 1 – 7: Spaziergang am Hafenbecken mit traumhaften Ausblicken auf Stadt und Gebirge

Die nördlichen Strände in Richtung Brela

Die nördlichen Strände in Richtung Brela

Bild 1 & 2: Die nördlichen Strände in Richtung Brela

Hafeneinfahrt mit Statue des Schutzpatrons des hl. Nikolaus

Hafeneinfahrt mit Statue des Schutzpatrons des hl. Nikolaus

Hafeneinfahrt mit Statue des Schutzpatrons des hl. Nikolaus

Hafeneinfahrt mit Statue des Schutzpatrons des hl. Nikolaus

Bild 1 – 4: Hafeneinfahrt mit Statue des Schutzpatrons des hl. Nikolaus

Strand am Hafen

Bild: Strand am Hafen

Davor, zwischen Hafenpromenade und Eisdielen, Cafes und Restaurants, trifft man auf einen kunstvoll geschaffenen Brunnen an dem eine aus Bronze gegossene Frau ihre ebenso in Bronze gegossene Wäsche wäscht. Dahinter der eindeutig älteste Teil des Ortes. In Richtung Brela, nordwestlich oberhalb des Hafens, befindet sich der Hügel Gradina auf dem sich noch die letzten Mauerreste der antiken Fortifikation befinden, sowie ein Partisanendenkmal. Im Südosten trifft man hingegen auf die Pfarrkirche Sv. Nikola, 1889 im neoromanischen Stil erbaut. Der Glockenturm kam erst im Jahre 1991 hinzu. Angeschlossen ist der Kirche der Pfarrhof, welcher auch eine sakrale- und ethnografische Sammlung beherbergt. Der zweite Sakralbau im Ort ist die einiges ältere spätbarocke Kirche Sv. Lovro. Sie steht am Rande der Straße Zrinsko-Frankopanska im tiefen Inneren Baška Vodas, von riesigen Pinien umgeben. Erbaut wurde sie im Jahre 1750 auf den Überresten eines antiken Gebäudes.

Die traumhaften Strände Baška Vodas ziehen sich vom Hafen aus in südöstlicher Richtung auf 4 km Länge bis nach Promajna. Zwischen den beiden Orten liegt das Baško Polje mit Campingplatz und den Hotels Alem und Hrvatska. Nicht weit von Bašsko Polje befindet sich das ehemalige Kinderdorf. Es wurde 1958 für ungarische Kinder geschaffen, die nach dem Aufstand von 1956 aus Ungarn flüchteten. Heute beherbergt es nach ausgiebigen Renovierungen das Institut für Thalassotherapie der medizinischen Fakultät und Klinik für Kinderkrankheiten aus Zagreb.

die schöne Promenade

Bild: die schöne Promenade

Brunnen mit Wäsche waschender Frauenstatue

Brunnen mit Wäsche waschender Frauenstatue

Bild 1 & 2: Brunnen mit Wäsche waschender Frauenstatue

im alten Ortszentrum

Bild: im alten Ortszentrum

Kirche Sv. Nikola

Crkva Sv. Nikola

Bild 1 & 2: Kirche Sv. Nikola

Kirche Sv. Lorvro

Bild: Kirche Sv. Lorvro

die Traumstrände Baška Vodas

die Traumstrände Baška Vodas

die Traumstrände Baška Vodas

die Traumstrände Baška Vodas

die Traumstrände Baška Vodas

die Traumstrände Baška Vodas

die Traumstrände Baška Vodas

Bild 1 – 7: die Traumstrände Baška Vodas

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Bild 1 – 12: Spaziergang entlang der Promenade von Baška Voda bis Promajna

Baško Polje

Baško Polje

Bild 1 & 2: Baško Polje

Topići und Bast

Oberhalb von Baška Voda, kleben die beiden alten Nester Topići und Bast an den Hängen des Biokovo, welche jeweils um Süßwasserquellen herum entstanden. Beide lohnen unbedingt einen Ausflug. Wie bereits weiter oben beschrieben, waren es die Bewohner dieser Gebirgsdörfer, welche nach der türkischen Herrschaft runter ans Meer zogen, und somit dem verlassenen antiken Baška Voda erneut Leben einhauchten. In Topići, seit dem 17. Jahrhundert besiedelt, leben heute gerade mal noch 7 Einwohner und dennoch trifft man hier auf viele liebevoll renovierte alte Steinhäuser, in denen man Zimmer mieten oder einfach nur auf ein gutes Essen mit toller Aussicht einkehren kann. Nicht umsonst ist das Dorf besonders für sein Peka-Brot, den Schinken und den Käse berühmt.

Im Gegensatz zu Topići wartet Bast, welches bereits in der Antike unter dem Namen Biston bekannt war, mit zwei der wichtigsten und ältesten Sakralbauten der Gemeinde Baška Voda auf. Zum einem der spätbarocken Crkva Uznesenja Blažene Dvjevice Marije aus dem Jahre 1636. Sie befindet sich gleich im Ortszentrum und wird vom Friedhof umgeben, auf welchem sich auch alte Grabplatten aus dem 14./15. Jahrhundert befinden. Zum anderen – weiter oberhalb, erreichbar über eine steile Straße und dann weiter zu Fuß – die gotische Crkva Sv. Rok aus dem 15. Jahrhundert. Erstmals schriftlich erwähnt wird Bast 1434. Bis 1885 war das Dorf sogar der Sitz der Pfarre zur Gemeinde Baška Voda, welche dann aber runter an die Küste zog. Neben der Landwirtschaft, verdienten die Bewohner häufig auch ihr Geld im naheliegenden Steinbruch.

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Impressionen aus Topići

Bild 1 – 20: Impressionen aus Topići

auf dem Weg nach Bast

auf dem Weg nach Bast

auf dem Weg nach Bast

Bild 1 – 3: auf dem Weg nach Bast

Partisanendenkmal in Bast

Bild: Partisanendenkmal in Bast

Im Ortszentrum von Bast

Bild: Im Ortszentrum von Bast

Crkva Uznesenja Blažene Dvjevice Marije

Crkva Uznesenja Blažene Dvjevice Marije

Bild 1 & 2: Crkva Uznesenja Blažene Dvjevice Marije

Impressionen aus Bast

Impressionen aus Bast

Impressionen aus Bast

Impressionen aus Bast

Impressionen aus Bast

Impressionen aus Bast

Bild 1 – 6: Impressionen aus Bast

Kirche Sv. Rok

Kirche Sv. Rok

Kirche Sv. Rok

Bild 1 – 3: Kirche Sv. Rok

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